Im Alexianer Krankenhaus Krefeld werden diese neuartigen Betten bereits eingesetzt.
"Die Matratze erfasst das Bewegungsverhalten des Liegenden und leitet diese Informationen an die Pflegekräfte weiter. Diese können daraus ersehen, ob sie Maßnahmen zur Dekubitus-Prophylaxe ergreifen müssen. Der Patient kann außerdem im Bett gewogen werden, und auch wenn frische Wäsche nötig ist, sendet das Bett ein entsprechendes Signal."
Die Fa. Stiegelmeyer brachte dabei die Betten in das Projekt und die Fa. Xevit die entsprechende Hardware.
"Über ein Multimedia-Bedside-Terminal sind die Betten in ein Krankenhausnetzwerk eingebunden. Der Patient kann über sein Terminal fernsehen, im Internet surfen, Essen bestellen und die Liegeposition seines Bettes ändern ? und das alles ohne Kabel. Über die Schnittstelle sind außerdem Sensoren an das Bett angeschlossen, die über den Patienten wachen und so den Arbeitsalltag der Pflegekräfte erleichtern." Weitere Infos...Spannend wäre nun noch zu wissen, wo die Daten des intelligenten Krankenbetts münden. Dies geht leider aus den Berichten der Klinik nicht hervor. Richtigerweise sollte eine Schnittstelle zur elektronischen Fallakte und der entsprechenden digitalen Pflegedokumentation bestehen.
Übrigens, alle Hintergrundinformationen zu typischen Standardschnittstellen, wie HL7 und IHE erhalten Keyuser im neuen Seminar "health informatics keyuser training".
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