Dienstag, 6. September 2011

In sechs Monaten berufsbegleitend zum
Health Informatics Keyuser

In fast allen Bereichen des Gesundheitswesen wird die tägliche Arbeit von modernen Informationstechnologien unterstützt. Dadurch soll die Produktivität des medizinischen Personals erhöht und die Behandlungsprozesse beschleunigt werden.

Sicher kennen Sie als Pflegekraft, Arzt oder Therapeut, aus Ihrer täglichen Praxis auch Situationen, in der die IT-Systeme nicht wie gewünscht arbeiten und sie in ihrer Arbeit sogar noch ausbremsen. Viele Ihrer Kollegen sind diesen Situation häufig hilflos ausgesetzt. Sie müssen dann warten, bis der Support der IT-Abteilung, oft erst viel später,die nötige Unterstützung gibt.
Wussten Sie, dass ein großer Teil dieser Störungen oftmals einfache Anwenderfehler sind, die in wenigen Minuten behoben werden können?
 Wie wäre es, wenn Sie die Person wären, die diese schnelle, erste „IT-Hilfe“ leisten kann und so ihren Kollegen ein schnelles weiterarbeiten ermöglichen?
 Wäre es für Sie nicht spannend, ihren Fachbereich in IT-Projekten zu vertreten oder gar Teilprojekte zu managen?
 Interessieren Sie sich für Computer und möchten sie ihre Kenntnisse in dem interessanten, wachsenden Bereich Gesundheitsinformatik noch erweitern?
 Möchten Sie das optimale Organisieren von IT-Schulungen und Meetings kennenlernen?
Wir vermitteln  Ihnen in der in Deutschland einzigartigen Seminarreihe „Health Informatics Keyuser Training“ ,berufsbegleitend in 8 Kompetenzblöcken, das notwendige Wissen und Können.

Health Informatics Keyuser (HIK) als „Schlüssel“ zur effizienten Gesundheits-IT

Als HI-Keyuser schließen Sie die Lücke zwischen den medizinisch-pflegerischen Fachanwendern und den IT-Abteilungen. Das diese Lücke vorhanden ist, belegte die aktuelle Studie „Branchentermometer 2011“ der bvitg - der Bundesverband der Gesundheits-IT.
Im aktuellen bvitg-Branchenbarometer 2011 wurden folgende Hauptärgernisse der IT-Anwender erhoben:
  • 52% mangelnde Kenntnisse der Systeme/Schulungen
  • 38% unzureichende Integration der Systeme
  • 28% mangelnder Support im eigenen Unternehmen
Die gleiche Studie stellt fest, dass „...IT-Mitarbeiter und Geschäftsführer die Key-User-Betreuung und bessere Kommunikation als Ansatzpunkte für mehr IT-Effizienz feststellen“.
Durch die Ausbildung zum Health Informatics Keyuser werden schnell zum gefragten Ansprechpartner für IT-Fragen in Ihrem Fachbereich und  eröffnen sich einen Weg in den Wachstumsmarkt „Health-IT“.

Das erwartet Sie, wenn Sie sich
entschließen, das Health Informatics Keyuser Training zu buchen!

 Sie lernen berufsbegleitend an einem Ort, an dem andere sonst Urlaub machen!
 Erfahrende Dozenten vermitteln Ihnen praxisnahe und umsetzbare Inhalte in Form von Präsentationen und Workshops!
 Sie erhalten Zugang zu unserer eLearning-Plattform und dem Teilnehmer-Forum!
 Zwischen den Präsenztagen erhalten Sie „MindMails“ um den Lernstoff in in kleinen Portionen aufzufrischen!
 Sie bauen  Informationsnetzwerke zu anderen Playern des Gesundheits-IT-Markts auf!
 Unser Absolventen-Forum ermöglichst Ihnen den Austausch auch nach dem Seminarende!

Sie investieren in ihre Zukunft...!

Wir bieten Ihnen die Teilnahme an unserem Seminar in bequemen,
monatlichen Raten zu je 209,00 € (insgesamt: 1254 €) an!
Die Termine für das Seminar in Konstanz am Bodensee sind...
14.-15.01.2012
04.-05.2.2012
03.-04.3.2012
14.-15.4.2012
12.-13.05.2012
16.-17.06.2012
Zielgruppe: Gesundheits- und Krankenpflege, Mediziner, Therapeuten, Hebammen, Mitarbeiter im Gesundheitswesen
PS: Wenn Sie heute weitere Informationen anfordern, erhalten Sie das eBook "Health Informatics KeyUser" gratis dazu !

Samstag, 11. Juni 2011

"St. Mania" Krankenhaus - das virtuelle Facebook-Krankenhaus

Stellen Sie sich vor, es gäbe ein Krankenhaus, das nur diejenigen sehen und besuchen können, die "eingeweiht" sind.
Hört sich das jetzt wie eine schlechte US-Vorabendserie an? Ist es aber nicht!
Das "St. Mania Krankenhaus" ist ein aktuelles Projekt von mir im Facebook. Ich möchte damit die Möglichkeiten von Facebook & Co im Gesundheitsmarkt testen.
Kann Social Media hier einen Mehrwert für Patienten, Zuweiser, Personal und Gesundheitsindustrie bringen?
Können alle zusammen eine Interaktion über eine Klinik-Facebook-Seite erreichen?
Welche Facebook-Anwendungen sind sinnvoll, welche nicht?
Was können die "Fans" zu einer Klinik-Facebookseite beisteuern?
Welche Gestaltungsmöglichkeiten bietet Facebook?
Wie erreichen meine Themen und Angebote meinen Patienten?

Diese und viele anderen Fragen möchte ich im "St. Mania - Krankenhaus" klären und auf der Klinik-Facebookseite veröffentlichen. Erfahrungen von denen alle profitieren sollen - Health Social Media!
Und Sie können einfach mitmachen!

  • Besuchen Sie das St. Mania- Krankenhaus auf Facebookhttp://tinyurl.com/62woblu
  • Posten Sie Fragen und Infos an unsere Pinnwand!
  • Nehmen Sie an "Krankenhaus-Aktionen" in den nächsten Wochen teil!
  • Empfehlen Sie virtuelle Facebook-Krankenhaus weiter!

Montag, 6. Juni 2011

Die Anti-Powerpoint-Partei revolutioniert die Schweiz...?!?

Quelle: Flickr.com
Ist Herr Pöhm jetzt durchgeknallt? Meint er es ernst oder ist dies ein neuer PR-Gag von Matthias Pöhm?
Der auch von mir geschätzte Kommunikationstrainer, machte nun mit seiner Anti-Powerpoint-Mission ernst. Er hat in der Schweiz eine "Anti-Powerpoint-Partei (APPP)" gegründet. Und jeder kann mitmachen!
Ich glaube ja auch, dass man PP wohl dosiert und in Kombination mit anderen Tools einsetzen sollte. Aber es geht auch radikaler :-). Heute ist nicht der 1. April!
Originaltext seiner Email:
"...




Wir haben in der Schweiz die Anti-PowerPoint-Partei gegründet


Es ist höchste Zeit, dass endlich etwas getan wird. Die Lösungen sind da, aber keiner tut was.

Wir wollen eine weltweite Welle auslösen. Sie können dazu beitragen.

Das Schweizer Gesetz erlaubt, dass jede Person auf der Erde Mitglied einer Schweizer Partei werden kann.
Beitragsfrei Mitglied werden.

Wir haben zwei Visionen

Wir wollen innerhalb kürzester Zeit, die viert stärkste Partei der Schweiz werden. Die viertstärkste Partei der Schweiz derzeit ist die SP mit 32'000 Mitgliedern. Wenn wir die überholt haben, dann können die Medien nicht mehr an uns vorbei gehen. Dann kommt das Thema in die Talkshows und die Titelseiten der Magazine.

Wir wollen die Fronten umkehren: Wenn das Thema tief und breit diskutiert wird, dann werden diejenigen, die PowerPoint* benutzen, in Rechtfertigungsdruck kommen, und nicht mehr diejenigen, die mit Flipchart arbeiten.
Beitragsfrei Mitglied werden.

Damit die öffentliche Aufmerksamkeit noch größer wird, planen wir eine Volksinitiative in der Schweiz für ein Verbot von PowerPoint*, während Präsentationen.

Das landet auf dem Schreibtisch von Bill Gates

Die Anti-PowerPoint-Partei sieht sich als weltweites Sammelbecken für alle diejenigen, die den motivationstötenden PowerPoint* Schlachten Einhalt gebieten wollen.

Tragen Sie dazu bei, dass die Geschichte auf dem Schreibtisch von Steve Ballmer und Bill Gates landet.
Beitragsfrei Mitglied werden.
...
"

Sonntag, 29. Mai 2011

Das Flickr der Mediziner

Quelle: Flickr.com

Den Newsletter von DocCheck.de habe ich schon länger abonniert. Doch erst heute ist mir die Bilddatenbank der Webseite aufgefallen.Da gibt es doch tatsächlich Ärzte, die Fotos ihrer Patienten (bzw. Teile von ihnen) auf diese Plattform hochladen. Das alles zu wissenschaftlichen Zwecken.
Mir haben einige Bilder, ganz ehrlich, den Appetit verschlagen. Aber interessant ist diese Fotosammlung allemal! Seht es selbst auf DocCheck Pictures.

Freitag, 27. Mai 2011

Die schnellste medizinische Suchmaschine - nicht nur für Medizinstudenten!

Erinnern Sie sich noch an "Wolfram Alpha". Ja, diese im letzten Jahr als Suchmaschine der Zukunft angepriesene Applikation! Hatte WA bisher ihre absolute Stärke im Bereich Mathematik, zeigt sie sich nun als interessantes Tool für die Medizin. Leider bisher nur auf englisch, liefert sie auf Basis von Daten des CDC (Centers for Disease Control and Prevention) aktuelle Zahlen und Statistiken.
Gibt man beispielsweise "chest pain"(dt. "Brustschmerz") ein,  erhält man Statistiken zu Symptomen, Diagnosen und Risiken.
Oder, gibt man "depression age 37" (dt. "Depression Alter 37")  ein, erhält man Statistiken zur Verteilung, Symptome und Kennzeichen für Depression im Alter zwischen 30 und 40 Jahre.
Ich finde dieses Tool wirklich großartig und eine gute Auskunftsbasis, nicht nur für Medizinstudenten!

Wenn Sie auch IT effektiv in ihrem klinischen Alltag nutzen möchten, könnte sie auch das neue Seminar "health informatics keyuser training" interessieren!

Dienstag, 24. Mai 2011

Sind Ihre Patientendaten schon bei Facebook?

Quelle: Flickr.com
Es ist sicher nicht prickelnd, wenn sie eine Facebook-Einladung von ihrem Psychiater erhalten. Wenn sie dann in dieser Einladungsmail noch Fotos und Daten anderer Patienten finden, die ihnen das System als mögliche Bekannte vorschlägt, wird's peinlich und kriminell!
Johannes Caspar, der Hamburgische Beauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit, weist dieser Tage auf die Zunahme von Patientendaten auf Facebook hin. 
Wie kann das passieren?
Viele Ärzte haben auch medizinische Informationen und Adressdaten ihrer Patienten auf dem Smartphone oder dem PC. Meldet sich ein solcher Arzt bei Facebook an, wird er u.a. auch gefragt, ob das lokale Adressbuch für eventuell vorhandene Kontakte synchronisiert werden darf. Und damit gelangen auch die Patientendaten auf Facebook und werden dort weiter verwendet.
Und dann liegt schon ganz klar ein Datenschutzverstoss vor! Niemand darf ohne Zustimmung wissen, welcher Patient von welchem Arzt behandelt wird!
Deshalb immer Patientendaten von persönlichen Daten trennen! 
Und kein Zugriff externer Anbieter auf das eigene Adressbuch!

Samstag, 21. Mai 2011

Benutzen Sie tolle PowerPoint-Präsentationen? Die 6 häufigsten Powerpoint-Fehler!

Quelle: Flickr.com
Die Powerpoint-Folien waren aber toll! War das ein Lob? Eigentlich nicht!
Powerpoint soll den Präsentierenden unterstützen und nicht von ihm ablenken. Deshalb ist auch bei Powerpoint der Grundsatz - weniger ist mehr - zu beachten.
Auf seinen Seiten http://www.thinkoutsidetheslide.com zeigt der amerikanische Powerpoint-Profi Dave Paradi, wie Powerpoint "richtig geht". Und er nennt auch die 6 häufigsten Fehler:
  1. Der Referent liest seine Folien wörtlich ab (62 %)
  2. Die Schrift ist zu klein, um noch lesbar zu sein (46,9 %)
  3. Die Farbkombination von Schrift und Hintergrund ist nicht lesbar (42,6 %)
  4. Zu lange Sätze statt Punktaufzählungen (39,1 %)
  5. Unmotiviert animierte und fliegende Texte und Elemente (24,8 %)
  6. Überfrachtete Charts und zu komplexe Diagramme (22,2 %)
Die Aufzählung lässt sich gut als Checkliste für die eigenen Folien und Präsentationen nutzen!

Übrigens, im Oktober 2011 startet das neue Seminar "health informatics keyuser training". Hier lernen Sie u.a. auch Powerpoint-Präsentationen zu erstellen und richtig zu präsentieren. Weitere Infos auch auf unseren Facebook-Seiten.

Mittwoch, 18. Mai 2011

Lebt denn die alte Gesundheitskarte noch...?- Ja, sie lebt noch!

Quelle: Flickr.com
In den letzten Wochen hört man wieder  vermehrt von der guten, "alten" Gesundheitskarte, die uns doch alle schon seit 2006 in ein neues eHealth-Zeitalter führen sollte. Spannend kann man nun den Umbau der einst geplanten Strukturen beobachten.
Eine dieser aktuellen Infos ist wohl die Verabschiedung von der eGK-PIN. So berichtet DocCheck News, dass man sich in der Bundesärztekammer geeinigt habe, die "lästige" PIN-Eingabe in den "Kann-Status" zu heben. Patienten können entweder auf Wunsch die PIN beantragen oder alternativ unterschreiben  sie eine Ermächtigung beim Arzt. Dieser darf dann die Notfalldaten auf die Karte schreiben.
Dabei hat die BÄK gleich auch den Notfalldatensatz neu strukturiert. Hier wird künftig in echten Notfällen und Nicht-Notfällen unterschieden. Will der Mediziner auf die Daten der eGK eines Patienten zugreifen, wird er vom System gefragt, ob ein Notfall vorliegt. Wenn dies so ist und er entsprechend antwortet, kann er auch ohne PIN, jedoch protokolliert, auf die Daten zugreifen. Damit kommt er auch an Daten von Notfall-Patienten, die er vorher noch nie gesehen hat. Dies ist ein erster Mehrwert für den Patienten, denn Allergien, Schwangerschaft und andere wichtige Daten erhält der Arzt damit sofort. Selbst ein Link zum wirklich behandelnden Arzt ist mit integriert.
Wird die Karte eventuell doch nur eine Spät - und keine Totgeburt?
Es tut sich viel - warten wir es ab!

Samstag, 14. Mai 2011

Man schläft besser mit einer Anästhesistin !

Quelle: Flickr.com
Diesen Slogan schrieb kürzlich eine Anästhesistin während meiner Powerpoint-Schulung auf ihre erste Präsentation. Ihre Mitstreiter und ich haben natürlich herzlich gelacht und die Test-Präsentation wurde ein voller Erfolg.
Ich weiß ja, dass unter meinen Lesern auch Kollegen der Anästhesie sind. Deshalb hier ein Hinweis auf das neue kostenlose eBook "Anästhesiebuch.at". Dies könnt Ihr hier kostenlos als PDF downloaden.
Hier noch ein kurzer Auszug aus dem Inhalt:

  1. Notfälle 
Orientiert an den ERC Richtlinien und anderen bekannten Guideline
  2. Präoperativ (Scores, ÖGARI-, JACC- Empfehlungen usw.)
  3. Lokalanästhesie (Gängige Verfahren)
  4. Intraoperativ (Monitoring
, gängige Allgemeinanästhesieverfahren
, Flüssigkeitsmanagement und Temperaturmanagement)
  5. Medikamente
- komprimierte Information zu gängigen Arzneimitteln
  6. Kinderrichtwerte
- Faustregeln
- Formeln
- Standardeinstellungen
  7. Kinderrichtwerte und Dosierungen in Tabellenform
- Geordnet nach Alter und Gewicht
Also für alle "Anhänger der Kunst des Schlafens" ein muss!
Übrigens - ein Powerpoint-Kurs ist auch im neuen Seminar "health informatics keyuser" enthalten.

Mittwoch, 4. Mai 2011

Fortsetzung: Top 10 der Erfolgsfaktoren für die Einführung einer elektronischen Fallakte

6. Ressourcen
Die angemessene Bereitstellung von finanziellen und personellen Mitteln ist ein weiterer Erfolgsfaktor. Nur wenn sich die Kliniker im notwendigen Ausmaß an der Umsetzung des klinischen Workflows und der Schulung beteiligen können, wird die Nachhaltigkeit und Akzeptanz gestärkt.

7. Klinische Standards
Die Standardisierung der klinischen Abläufe sind eine wertvolle Grundlage für die Abbildung in der IT. Außerdem heben diese die Qualität der Software, da hier auch Best Practice und Evidenz einfliessen.

8. Realistische Zeitplanung und Erwartungen
Sowohl die Erwartungen, als auch die Zeitplanung sollte auf eine realistische und ehrliche Projektplanung basieren. So vermeidet man Enttäuschung und Ungeduld bei den Beteiligten und sichert sich die Unterstützung während des gesamten Projekts.

9. Effektive Training- und Kommunikationsplanung
Die Maßnahmen zum Erlernen des Systems müssen prozessorientiert und zeitnah zur Anwendung erfolgen. Dabei gibt es sicher auch Unterschiede in den Trainings der unterschiedlichen Berufsgruppen. Es sollten weiterhin auch "Just in Time"-Schulungen angeboten und die Supportstrukturen gut kommuniziert werden. Außerdem sollten Keyuser implementiert werden, die die nachfolgenden Schulungen unsicherer oder neuer Mitarbeiter sicherstellen.

10. Eine gute Beziehung zum Hersteller
Die zielgerichtete Weiterentwicklung und der optimale Support funktionieren am Besten, wenn ein gutes Verhältnis zwischen dem Software-Anbieter und den Nutzern besteht. Hier gehören auch regelmäßige  Anwendertreffen des Hersteller dazu.

Freie Übersetzung von Karen Fuller's Artikel in healthcareitnews.com

Dienstag, 3. Mai 2011

Top 10 der Erfolgsfaktoren für die Einführung einer elektronischen Fallakte...

1. Die richtige Führung
Für die erfolgreiche eFA-Einführung ist es notwendig, dass die Führungsebenen hinter dem Projekt stehen und dessen Inhalte auch vertritt. Hier sollte nach dem Top-Level-Prinzip gehandelt werden. Das Management  informiert die nachgeordneten Führungsebenen über die Inhalte und Ziele der eFa und macht die Umsetzung zur "Chefsache".

2. Die gemeinsame Vision
Eine gemeinsame Vision verbindet und motiviert eine Organisation. Die Ziele und Vorteile werden dabei klar und messbar formuliert. Die Patientensicherheit sollte dabei eine hohe Priorität einnehmen. Es sollten regelmäßige Meetings aller Berufsgruppen durchgeführt werden, um die gegenseitigen Anforderungen und Erwartungen abzugleichen.

3. Die richtige Unternehmenskultur
In der richtigen Unternehmenskultur werden die Mitarbeiter und zukünftigen Nutzer auf die Veränderungen durch die eFA vorbereitet, unterstützt und gestärkt. Dieses Vorgehen minimiert die zu erwartenden Wiederstände bei den Nutzern.

4.  Die Geschäftsführung
Effiziente und klare Entscheidungsstrukturen müssen vorhanden sein.

5. Engagement und Verantwortungsbewusstsein
Ärzte, Pflegepersonal und andere wichtige Beteiligte müssen sich engagiert und verantwortungsbewusst bei der Umsetzung der eFA einbringen. Alle medizinisch-pflegerischen Nutzer gestalten gemeinsam mit der IT die Prozesse und die technologischen Anforderungen.

Fortsetzung im nächsten Posting


Freie Übersetzung von Karen Fuller's Artikel in healthcareitnews.com

Mittwoch, 27. April 2011

Mit Hightech die Händedesinfektion monitoren...

Quelle: Flickr.com von Fing'rs
Wie die "American Medical News" berichtete, gehen viele amerikanische Kliniken nun verstärkt den technologischen Weg, um die Händedesinfektion seiner Mitarbeiter zu kontrollieren.
So hat die Firma HyGreen ein besonderes System entwickelt. Ein spezieller Sensor neben den Desinfektionsmittelspender kann den Alkohol auf den Händen der Mitarbeiter registrieren und sendet ein Signal an die Namensplakette, die der Mitarbeiter an der Dienstkleidung trägt.
Nähert sich der Mitarbeiter auf 2 Meter einem Patienten und hat seine Hände nicht desinfiziert, fängt die Namensplakette zu vibrieren an. Dies wiederholt sich nach 10 Sekunden im patientennahen Bereich erneut. Geht der Mitarbeiter dann immer noch nicht seine Hände desinfizieren, sendet das System automatisch eine Email an die Klinikhygiene und dokumentiert in der Datenbank diesen Hygieneverstoß.
Ziel der Kliniken ist es, mit dem Einsatz dieser Systeme eventuelle Schadensersatzansprüche von Patienten wegen nosokomialer Infekte abzuwehren.
Schätzungen gehen davon aus, dass in den USA jährlich ca. 1,7 Millionen Patienten wegen schlechter Händehygiene an Krankenhauskeimen erkranken. 99000 dieser Patienten versterben daran.
So konnte das Miami Children's Hospital seine nosokomialen Infekte von September 2010 bis März 2011 um 89% senken, nachdem das HyGreen-System dort zum Einsatz kam. Ähnliche Erfolgsmeldungen werden auch aus anderen Klinken gemeldet.
Weitere Infos: http://www.hygreeninc.com/solution/How.asp

Dienstag, 26. April 2011

Sonntag, 24. April 2011

Health Informatics Specialists sind die Schlüssel zur Gesundheitspolitik

Diese Aussage kann ich durchaus unterstreichen. Ausgesprochen wurde sie jedoch für die Gesundheitspolitik von Präsident Obama in den USA. So berichtet die amerikanische Website ibleedbits.com heute, dass viele Unis schon seit langen darauf warten, dass die Gesundheitsinformatiker die notwendige Aufmerksamkeit erhalten. Sind sich doch die meisten Gesundheitsexperten schon seit langem einig, dass die Kombination der Disziplinen Informatik und Genomik der Schlüssel zur Zukunft des amerikanischen Gesundheitswesen ist, durch den die Ärzte Zugang zur personalisierten Medizin am Ort der Behandlung erhalten.
In einem aktuellen Artikel der New York Times wurde sogar eine steigende Nachfrage nach Gesundheitsinformatiker festgestellt. Ausgelöst hat diesen Boom der 19 Billionen Dollar-Anreiz, den die Regierung für Umsetzung und Ausweitung der elektronischen Gesundheitsakte in den Staaten geschaffen hat.
Gesundheitsinformatiker (Health Informatics Specialists) starten demnach oft ihre Karriere mit einer IT-Ausbildung oder in einem Gesundheitsberuf. Danach bilden sie sich dann im Bereich "Gesundheistinformatik" (Health Informatics) weiter und nehmen dann oft leitende Stellen in Krankenhäuser, Arztpraxen,Versicherungen oder anderen Gesundheitsbereichen ein.
William Herschel MD, Leiter der Abteilung für Medizinische Informatik und Klinische Epidemiologie an der Oregon Health and Science University wurde in der New York Times wie folgt zitiert: "Die IT-Leute betreiben die Server und installieren die Software und die Informatiker sind die Spezialisten, die  Informationen aus der Arbeit des Klinikpersonals aufbereiten und analysieren. Es ist wichtig,dass gut ausgebildete Fachleute in der Gesundheitsinformatik in der Lage sind, in beiden Disziplinen der Gesundheits-und Informationstechnologie zu arbeiten und diese zu verstehen , damit wir Experten aus beiden Bereichen erhalten."
Die American Medical Informatics Association ist der wichtigste Berufsverband der Gesundheitsinformatik-Experten und Don Detmer MD, Chief Executive Officer, sagte voraus: "Meine grobe Schätzung ist, dass wir etwa 70.000 Gesundheitsinformatiker benötigen werden,...".
Diese Entwicklung lässt sich auch an der stark erhöhten Nachfrage nach Ausbildungen in der Gesundheitsinformatik an den Bildungseinrichtungen der USA ableiten. In jedem Fall wird dieser Bereich als wichtigster Markt der Zukunft bewertet.

Und in Deutschland?
Ja, auch wir werden diese Gesundheits-IT-Spezialisten brauchen. Die technologische Unterstützung der personalisierten Medizin hat in unserem Land erst begonnen.
Den Weg in die Richtung des "Health Informatics Specialist" können Sie schon heute einschlagen.
Ein erster Schritt war schon oft die Ausbildung zum "Health Informatics Keyuser". 

Samstag, 23. April 2011

Die 5 Top-Apps amerikanischer Medizinstudenten

An der renommierten Harvard Medical School hat Dr. John D. Halamka (CIO) eine Umfrage zu den Top-Apps durchgeführt. Seine Ergebnisse hat er nun in seinem Blog vorgestellt.

Die fünf sind:

DynaMed - Studierende und Ärzte vertrauen auf dieses klinische Nachschlagewerk, das von Ärzten für "Point-of-care"-Situationen geschaffen wurde.

Unbound Medicine uCentral - Diese Anwendung dient als Portal der populären medizinischen Publikationen, wie 5 Minute Clinical Consult, A bis Z Drug Facts,Drug Interaction Facts und viele mehr.

VisualDx Mobile - Diese nützliche App bietet arzt-geprüfte, klinische Informationen. In einer riesigen Datenbank mit medizinischen Bildern, findet man detaillierte Informationen zu vielen Erkrankungen.

Epocrates Essentials - Dieser All-in-One-Guide für Arzneimittel und Krankheiten umfasst eine riesige Datenbank mit Informationen und Bildern zu Krankheiten, Arzneimittel und Labordiagnostik.

iRadiology - Als Lernprogramm für Medizinstudenten und Erfahrene, bietet diese Anwendung einen schnellen Überblick klassischer Radiologiefälle , zur Nutzung während der Visite.

Alle Infos: http://geekdoctor.blogspot.com/2011/04/mobile-applications-for-medical.html

Freitag, 22. April 2011

Pflegeinformatik-Seminar in Köln 2011

Auch in diesem Jahr startet wieder ein neuer Kurs des beliebten Seminars "Pflegeinformatik I - IT-Mentor in der Pflege".
Wie auch in den letzten Jahren, wird wieder mit vielen Anmeldungen gerechnet. Viele Kliniken haben den Wert dieser Weiterbildung zum IT-Keyuser in Pflege erkannt und senden Jahr für Jahr neue Teilnehmer. Eine Investition die sich schnell rechnet und eine Prozessoptimierung die den IT-Support in ihrem klinischen Bereich beschleunigt.
Wenn Sie Pflegekraft sind und sich in ihrem Bereich für die IT verantwortlich zeichnen, dann können Sie sich noch bis zum 31.05.2011 bei den Kliniken der Stadt Köln gGmbH zu diesem Seminar anmelden!



Donnerstag, 21. April 2011

Wenn das Krankenbett die Decubitusgefahr meldet...

... dann hört sich dies nach Science Fiction an. Dies ist aber bereits Realität!
Im Alexianer Krankenhaus Krefeld werden diese neuartigen Betten bereits eingesetzt.

"Die Matratze erfasst das Bewegungsverhalten des Liegenden und leitet diese Informationen an die Pflegekräfte weiter. Diese können daraus ersehen, ob sie Maßnahmen zur Dekubitus-Prophylaxe ergreifen müssen. Der Patient kann außerdem im Bett gewogen werden, und auch wenn frische Wäsche nötig ist, sendet das Bett ein entsprechendes Signal."

Die Fa. Stiegelmeyer brachte dabei die Betten in das Projekt und die Fa. Xevit die entsprechende Hardware.
"Über ein Multimedia-Bedside-Terminal sind die Betten in ein Krankenhausnetzwerk eingebunden. Der Patient kann über sein Terminal fernsehen, im Internet surfen, Essen bestellen und die Liegeposition seines Bettes ändern ? und das alles ohne Kabel. Über die Schnittstelle sind außerdem Sensoren an das Bett angeschlossen, die über den Patienten wachen und so den Arbeitsalltag der Pflegekräfte erleichtern."  Weitere Infos...

Spannend wäre nun noch zu wissen, wo die Daten des intelligenten Krankenbetts münden. Dies geht leider aus den Berichten der Klinik nicht hervor. Richtigerweise sollte eine Schnittstelle zur elektronischen Fallakte und der entsprechenden digitalen Pflegedokumentation bestehen.

Übrigens, alle Hintergrundinformationen zu typischen Standardschnittstellen, wie HL7 und IHE erhalten Keyuser im neuen Seminar "health informatics keyuser training".

Mittwoch, 20. April 2011

Was sind health informatics keyuser?

HI-Keyuser sind IT-kompetente, therapeutische, pflegerische oder medizinische Fachkräfte, die die Schnittstelle zwischen IT-Dienstleister und Gesundheitspraxis bilden.
Die Aufgaben der HI-Keyuser sind:

  • First Level Support
  • Unterstützung im IT-Prozess- und Projektmanagement
  • Übersetzer für die Anforderungen der IT und der Fachbereiche
  • Schulungen
  • Anwendungsbetreuung von Fachapplikationen
Health informatics keyuser ist der Oberbegriff für folgende Positionen:
  • EDV-/IT-Koordinator
  • Keyuser
  • EDV-/IT-Beauftragter
  • IT-Mentor
  • Medizininformatiker in der Praxis
  • nursing informatics
  • IT-Fachkraft in der Pflege
  • Pflegeinformatiker in der Praxis

Dienstag, 19. April 2011

Landkarte der deutschen Telemedizin-Projekte


Quelle: Flikr.com
 Das "Institut Arbeit und Technik" hat sich mit dem Thema eHealth-Strukturen in Deutschland beschäftig. Als ein Ergebnis hat das IAT eine interaktive Projekt-Landkarte mit allen bekannten Telemedizin-Projekten erstellt. Viele dieser Projekte sind noch in der Entwicklung oder im Forschungsstadium. Dennoch ist ist es spannend, die rasante Vermehrung dieser Anwendungen zu beobachten.
Hier gehts zur Landkarte: http://www.iat.eu/ehealth/index.php

Montag, 18. April 2011

Medizinische Daten in der Cloud: Aber sicher!

Koblenz (euro adhoc) - 18. April 2011: 
Cloud Computing ist eine wirtschaftlich attraktive Form, um Informationen zu verarbeiten und zu speichern. Daten werden bei diesem Verfahren je nach Verfügbarkeit von Speicherplatz an wechselnden Orten im Internet abgelegt. Wie muss vor diesem Hintergrund mit medizinischen Daten umgegangen werden, die in besonderem Maße schutzbedürftig sind? Damit auch Ärzte die Vorteile der Cloud voll ausschöpfen können, hat CompuGroup Medical eine einzigartige Sicherheits-Technologie entwickelt, die eine gesetzeskonforme Nutzung ermöglicht.

Cloud Computing findet auf Grund seiner Wirtschaftlichkeit vermehrt Zuspruch. Auch für Mediziner ist diese Art der Datenablage interessant, allerdings müssen sie rechtliche Vorgaben beachten: Der Umgang mit personenbezogenen Daten unterliegt den Sicherheitsanforderungen der Datenschutzgesetze, insbesondere dem Bundesdatenschutzgesetz (BDSG). Sind diese Daten medizinischer Natur, unterliegen sie zusätzlich den strengeren Auflagen aus dem Strafgesetzbuch (StGB) sowie den Sozialgesetzbüchern (SGB).
Ärzte dürfen dabei vor dem Hintergrund derzeit gängiger Software-Architekturen grundsätzlich nicht auf externe Rechenzentren zurückgreifen oder Cloud Computing betreiben. Grund sind die bislang bestehenden unzureichenden Sicherheitsmechanismen. Wer dennoch mit einem konventionellen System die Vorteile der externen Datenspeicherung und -verarbeitung von personengebundenen medizinischen Daten nutzt, macht sich gegebenenfalls sogar strafbar.
CompuGroup Medical hat diese Situation erkannt und eine Sicherheits-Technologie entwickelt, die dem vorgeschriebenen Datenschutz entspricht: Die vita-X technology macht durch ihren technischen Beschlagnahmeschutz die gesetzeskonforme Nutzung von externen Rechenzentren wie auch von Cloud Computing möglich. Ärzte und Patienten behalten die Hoheit über die Daten, ohne auf Hoheit über den Speicherort angewiesen zu sein. Somit können Ärzte endlich medizinische Daten auslagern und darüber hinaus auch die wirtschaftlichen Vorteile des modernen Cloud Computing voll ausschöpfen.
Die vita-X technology basiert auf dem Ansatz, den Personenbezug von Daten zu entfernen und diesen erst bei Abruf wiederherzustellen. Die Daten sind vor unrechtmäßigem Klartextzugriff geschützt und die Gesamtheit der Daten kann mit technischen Mitteln nicht gehackt werden. Ärzte und Patienten agieren sicher. Nur wer mit den Cloud-Systemen der CompuGroup Medical arbeitet, verfügt über diesen einzigartigen Sicherheitsgrad. Die vita-X technology ist standardmäßig in allen Systemen integriert und wird heute bereits bei den Produkten SAM Diabetes und CGM Life eingesetzt. Weitere Module für die Cloud befinden sich in der Entwicklung, z.B. eine Cloud-Sicherheitsarchitektur für Arztinformationssysteme.
Insgesamt können Mediziner durch die vita-X technology zukünftig einfacher und sicherer untereinander oder mit Patienten kommunizieren. Arztbriefe können leichter versendet werden oder Ärztenetze aufgebaut werden. Daneben bietet die neue Technologie weitere nachhaltige Vorteile: Lokal muss kein Speicherplatz mehr bereit gestellt werden, d.h. administrativer Aufwand wie die Aktualisierung der Software, Back-up Pflege und Wartung entfallen.
Mit den Sicherheitsverfahren der CompuGroup Medical können Ärzte verantwortungsbewusst Cloud Computing nutzen. Durch die kostengünstige Alternative bleibt am Ende mehr in der Kasse - und dank des verbesserten Datenaustausches profitiert das gesamte Gesundheitswesen.
Quelle:http://www.presseportal.de

Was ist Health Informatics?

Health Informatics (auch benannt als Datenverarbeitung im Gesundheitswesen, Gesundheitsinformatik, medizinische Informatik, Pflegeinformatik, biomedizinische Informatik) ist eine Disziplin an der Schnittstelle der Informationswissenschaften, Informationstechnologien und des Gesundheitswesen. Sie befasst sich mit den RessourcenGeräten und Methoden, die zur Optimierung der Erfassung, Speicherung, Abruf und Nutzung von Informationen im Bereich Gesundheit und Biomedizin benötigt werden.  Health Informatics  beinhaltet nicht nur die Computertechnologien, sondern auch klinische Richtlinien, formale medizinische-pflegerische Terminologien, sowie Informations-undKommunikationssysteme. Sie wird auf die Bereiche Pflege, klinische Versorgung, Zahnmedizin, Pharmazie, Gesundheitswesen, Ergotherapie und (bio)medizinischen Forschung angewandt.


freie Übersetzung der englischen Wikipedia-Definition