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In den letzten Wochen hört man wieder vermehrt von der guten, "alten" Gesundheitskarte, die uns doch alle schon seit 2006 in ein neues eHealth-Zeitalter führen sollte. Spannend kann man nun den
Umbau der einst geplanten Strukturen beobachten.
Eine dieser aktuellen Infos ist wohl die
Verabschiedung von der eGK-PIN. So berichtet
DocCheck News, dass man sich in der Bundesärztekammer geeinigt habe, die "lästige"
PIN-Eingabe in den
"Kann-Status" zu heben. Patienten können entweder
auf Wunsch die
PIN beantragen oder
alternativ unterschreiben sie eine
Ermächtigung beim Arzt. Dieser darf dann die Notfalldaten auf die Karte schreiben.
Dabei hat die BÄK gleich auch den Notfalldatensatz neu strukturiert. Hier wird künftig in
echten Notfällen und
Nicht-Notfällen unterschieden. Will der Mediziner auf die Daten der eGK eines Patienten zugreifen, wird er vom System gefragt, ob ein Notfall vorliegt. Wenn dies so ist und er entsprechend antwortet, kann er auch
ohne PIN, jedoch
protokolliert, auf die Daten zugreifen. Damit kommt er auch an Daten von Notfall-Patienten, die er vorher noch nie gesehen hat. Dies ist ein erster Mehrwert für den Patienten, denn Allergien, Schwangerschaft und andere wichtige Daten erhält der Arzt damit sofort. Selbst ein Link zum wirklich behandelnden Arzt ist mit integriert.
Wird die Karte eventuell doch nur eine Spät - und keine Totgeburt?
Es tut sich viel - warten wir es ab!